Diskriminierung eines HIV-positiven Homosexuellen (382)

Unterstützte Initiative(n)

X

Gegenstand

Das Land Tirol löste ein mit X bestehendes Dienstverhältnis während der Probezeit mit der offiziellen Begründung auf, dass er vor seiner Einstellung ein Strafverfahren nicht angegebenen hätte. Er war allerdings nicht nach Strafverfahren gefragt worden und wegen erwiesener Unschuld freigesprochen worden. Tatsächlich meinte der  Bezirkshauptmann wenige Tage vorher, dass die Jugendwohlfahrt ein sehr sensibler Bereich sei, wo man viel mit Kindern und Jugendlichen in Berührung komme und es daher problematisch sei, wenn dort homosexuelle Menschen arbeiten würden.

Behauptete Beeinträchtigung(en)

Diskriminierung aufgrund von HIV und sexueller Orientierung

Verfahrensart(en)

Verfahren nach dem Tiroler Landes-Gleichbehandlungsgesetz

Status beim BIV

Eröffnet 2013

Zugesagte finanzielle Unterstützung

EUR 17.177,52 (Stand 15.9.2017)